Nein!

Damit wäre eigentlich alles schon gesagt, aber ich werde dies doch ein wenig mehr ausführen. Spätestens, wenn du dir jetzt die Frage stellst: Warum denn nicht, dann ist die Session doch sinnlos gewesen? Nun, wenn dies das einzig Wichtige für dich ist, dann wohl ja. Aber dann könnte ich dir ebenso deinen Höhepunkt gleich direkt geben und fertig sind wir.

Die, die mich bereits kennen, wissen, dass ich meine Sessions sehr intuitiv gestalte. Ich höre mir natürlich vorher sehr gerne deine Vorlieben an, einfach um ein Gefühl für dich zu bekommen und auch um sicherzugehen, dass wir wirklich zusammenpassen. Aber einen festen Fahrplan haben wir während der Session nicht.

Generell zähle ich zu den Menschen, denen Berührung und viel Gefühl beim Miteinander sehr wichtig sind. Ich bin sehr ruhig und selbstbewusst. Ich lasse mich von meiner Intuition leiten und führe dich dahingehend durch unsere gemeinsame Zeit, bin aber nicht explizit dominant. Das Wort „dominant“ an sich hat für mich immer einen negativen Beigeschmack. Auch wenn ich weiß, dass dominant zu sein per se nichts Schlechtes ist und wertfrei einfach das Gegenteil von submissiv meint. Aber für mich schwingt da immer etwas Arrogantes mit, mein Gegenüber von oben herab zu betrachten, und das bin absolut nicht ich. Wie oben erwähnt: Ich bin selbstbewusst, überglücklich eine Frau mit all ihren Reizen und auch Macken zu sein und dies auch in unserer Session auszustrahlen. Ich liebe Männer einfach zu sehr, als dass ich ihnen dominant gegenübertreten würde. Im Kampf wiederum wirke ich vielleicht manchmal einschüchternd, auf jeden Fall sehr provokant, lasse dich nicht nur körperlich, sondern auch verbal meine Kraft spüren. Aber dies ist ein anderes Thema, welches ich in einem anderen Blogbeitrag beschreibe. Nun lasst uns den Bogen wieder zurück zu unserer Session schlagen.

Höhepunkt oder Tiefpunkt

Ich habe viele Gäste, denen der Höhepunkt sehr wichtig ist. Sie definieren sich quasi dadurch. Wenn das ganz entspannt funktioniert, ist dagegen ja auch nichts einzuwenden. Es ist ja nicht so, dass ich deinen Höhepunkt nicht genieße, ganz im Gegenteil: Ich liebe es, zu sehen, wenn du vor mir oder in mir explodierst. Es gibt aber auch viele Gäste, bei denen es nicht so einfach funktioniert, sie es aber unbedingt wollen. Wenn du, lieber Leser, zu diesen zählst, dann möchte ich dir eines mitgeben: Was versprichst du dir von diesem Druck? Hast du nicht bereits genug Leistungsdruck da draußen in der Welt? Möchtest du zu mir kommen, nur um noch mehr Druck zu spüren oder möchtest du bei mir entspannen und abschalten? Ich selbst habe mich in meiner Anfangszeit auch immer unter Druck gesetzt. Ich muss den Mann zum Abspritzen bringen, sonst war die ganze Session für den Arsch. Sonst denkt der doch, ich kann nichts. Ich bin und sehe nicht geil genug aus, sonst würde er doch locker kommen können. Von außen betrachtet einfach nur Bullshit. Natürlich war mir auch bewusst, dass es nicht nur an mir liegt oder vielleicht auch überhaupt nicht an mir, dass mein Gegenüber einfach grad nicht kann. Aber in dem Moment war der Druck eben da. Ich ertappe mich heute ab und an nochmal dabei, halte dann aber kurz inne und sag mir: „Lass’ es einfach geschehen. Entweder es passt oder es passt nicht.“

Definiere „Ende“

Und warum nun der Höhepunkt nicht am Ende? Es gibt einige gute Gründe dafür. Wenn es jetzt nicht gerade ein Ringkampf ist, wo der Höhepunkt wirklich als Abschluss passt. Aber auch dazu gerne ein paar Worte später. Lass’ mich meine Sessions näher erläutern. Oft starten diese bei mir damit, dich einmal zu erkunden, deine Haut zu spüren, deine ersten Atemzüge zu beobachten, wie sich langsam deine Nervosität legt und je nach Szenario, dir schon das ein oder andere versaute Wort in dein Ohr zu flüstern. Kurzum, ich lasse dich bei mir ankommen. Auf dem Bett oder der Liege lasse ich dich gerne bei einer leichten Massage in die erste tiefere Entspannung gleiten. Je nach deinen Vorlieben, lasse ich nun schmerzhafte Elemente einfließen, immer im Wechsel mit Zärtlichkeiten, lasse dich nun auch mich ausgiebig berühren, meinen Körper erkunden. Vielleicht möchtest du jetzt selbst ein wenig aktiv werden. So nimmt unser Spiel seinen Lauf.

Tease&Denial, also das verzögerte Kommen deinerseits durch einen Wechsel von Pausen und Geilmachen, ist, neben der Massage und dem Ringkampf, eine große Leidenschaft von mir. Gerne halte ich dich lange hin, sodass es teils schon zu einer Qual wird, aber eben nicht unendlich. Und da passt es einfach manchmal besser, dich entspannt mittendrin kommen zu lassen, als den Punkt zu überreizen und schlimmstenfalls die Unlust Überhand gewinnen zu lassen. Ich gönne dir deinen Orgasmus, wenn du in völliger Ekstase bist! Warum weiter hinauszögern? Was ich nämlich schon oft gehört habe und selbst auch genieße, ist, wenn man nach dem Orgasmus, wenn man eh schon so tiefenentspannt ist, nicht gleich aufstehen muss, sondern noch länger in diesem Ruhemodus bleiben darf. So ist es bei mir nicht selten, dass ich dich dann abschließend mit einer sanften Massage oder unserem gemeinsamen Kuscheln deinen Körper, deinen Orgasmus, deine innere Ruhe intensiver und länger genießen lasse. Kurzum, dein Körper und dein Geist sind tiefenentspannt!

Kampf um den Höhepunkt?

Ich möchte noch einmal auf den Punkt mit dem Höhepunkt zum Abschluss nach einem Ringkampf oder auch einer ausgiebigen Massage zuvor zurückkommen. Das ist tatsächlich immer so eine Gratwanderung. Wenn es ein rein erotischer, sinnlicher, das heißt von der kämpferischen Intensität gesehen ein leichterer Ringkampf ist, ist das meist kein „Problem“. War der Kampf zuvor aber sehr hart, sind nicht nur die Muskeln erschöpft, sondern oft auch die sexuelle Energie. So kann es in beiden Fällen, nach einem harten Ringkampf oder bei einer tiefenentspannten Massage, dazu führen, dass du keinen Orgasmus mehr bekommst oder gar dein Schwanz nicht mehr hart wird, obwohl das unter anderen Bedingungen kein Problem gewesen wäre. In beiden Fällen ist der Körper einfach zu erschöpft, im ersten, weil kräftetechnisch ausgelaugt, im zweiten, weil zu entspannt.

Aber ist das nun schlimm? War daher die ganze Session sinnlos? War es denn nicht die gemeinsame Zeit, das Abschalten vom Alltag, der unsere Session ausgemacht hat? Vielleicht war dein Schwanz nicht hart, aber das unbeschreibliche Gefühl, dass dein Kopf mal nicht pausenlos ratterte? Wie oft erlebst du das? Und nur weil du in unserer gemeinsamen Zeit nicht gekommen bist, heißt noch lange nicht, dass du dir diese Bilder nicht im Geiste aufbewahren kannst und dann entspannt zuhause dir noch einen runterholen kannst? Wenn du dir über eines gewiss sein kannst, dann, dass es mir ein breites Lächeln in mein Gesicht zaubert, wenn ich der Grund für deinen nächsten und übernächsten Orgasmus bin und deine Morgenlatte nicht von ungefähr kommt… 😉

Und lass’ dir eines noch gesagt sein, wenn du unsere Session entspannt angehst, ohne Erwartungshaltung und Leistungsdruck, wirst du überrascht sein, was dann doch alles geht…

In diesem Sinne: Ich freue mich auf eine geile, feuchtfröhliche Zeit mit dir!

-> Ein Beitrag zum Thema Mixed Wrestler

-> mixed-wrestling-nuernberg.de